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Maximale Transparenz
Profilfreie Ganzglas-Systeme – Tageslicht bis in den Kern des Gebäudes.
Ganzglas-Trennwände, Schallschutzverglasungen und flächenbündige Schiebetüren. Wir liefern offene, transparente Arbeitswelten mit dem Schallschutz geschlossener Räume.
Investition: ab 350 €/m² – Festpreis nach Aufmaß.

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Profilfreie Ganzglas-Systeme – Tageslicht bis in den Kern des Gebäudes.
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10 mm Standard, optional 2× VSG mit Schallschutzfolie.
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Konferenztauglich, geprüft – kein Ton dringt nach außen.
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Gedämpfte Soft-Close-Beschläge von Dorma & Geze.
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Schaltbare Privacy-Gläser für Meetingräume.
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Folierungen, Logos, Streifenraster nach ASR A1.6.
Kapitel 01
Glaswände lösen zwei Probleme gleichzeitig: sie strukturieren Räume und behalten dabei das Tageslicht im gesamten Geschoss. Studien (u. a. Fraunhofer IAO) zeigen, dass natürliches Licht Konzentration, Wohlbefinden und Produktivität messbar erhöht. Mit Ganzglas-Trennwänden bringen Sie diesen Effekt bis in den Kern tiefer Bürogrundrisse.
Gleichzeitig signalisieren Glaswände eine offene Unternehmenskultur – ohne dass darunter die akustische Privatsphäre leidet. Dank moderner Schallschutzverglasungen sind selbst Boardrooms hinter Glas heute akustisch dicht.
Kapitel 02
Glaswände im Büro erfüllen zwei Aufgaben gleichzeitig, die sich sonst widersprechen: Sie bilden Räume und erhalten trotzdem den Lichtfluss und den Sichtbezug über die Fläche. Genau das macht sie zur Standardlösung überall dort, wo aus einer offenen Ebene Besprechungs- und Fokusräume entstehen sollen, ohne dass die Fläche in dunkle Kammern zerfällt. Welche Ausführung die richtige ist, entscheidet sich an drei Fragen: Wie viel Vertraulichkeit braucht der Raum, wie oft soll sich die Fläche verändern lassen, und wie viel Tageslicht muss durch die Wand hindurch in die Tiefe des Grundrisses gelangen.
Für die meisten Büroflächen lassen sich die Anforderungen vier Situationen zuordnen:
| Situation im Büro | Empfohlene Ausführung | Vertraulichkeit | Hinweis |
|---|---|---|---|
| Besprechungsraum an der Fassade | Einscheiben-Ganzglaswand | mittel | maximaler Lichtdurchlass, geringster Aufbau |
| Besprechungsraum im Kern der Fläche | Doppelschalige Schallschutz-Glaswand | hoch | trägt Tageslicht in die Tiefe des Grundrisses |
| Geschäftsführung, Personalgespräch | Doppelschalige Ausführung mit Sichtschutz | hoch | Folierung, Lamellen oder schaltbares Glas |
| Flexible Team- und Projektfläche | Glasschiebetür-Anlage | gering bis mittel | Fläche lässt sich öffnen und wieder teilen |
Der am häufigsten unterschätzte Punkt ist die Tür. Eine Glaswand mit hohem Schalldämm-Maß bringt wenig, wenn die Tür ohne umlaufende Dichtung und ohne Bodenabsenkung eingebaut wird – sie wird dann zur schwächsten Stelle der gesamten Raumhülle. Das gilt für Glasdrehtüren ebenso wie für Schiebetüren, bei denen der Schallschutz konstruktionsbedingt niedriger liegt als bei einer dichtschließenden Drehtür. Wer im Büro Vertraulichkeit braucht, sollte die Tür deshalb vor der Wand festlegen, nicht danach.
Für die Kombination aus Glas und geschlossenen Flächen gilt: Vollverglaste Räume wirken großzügig, bieten aber keinen Rückzug. In der Praxis bewährt sich häufig eine Mischbauweise – geschlossene Systemtrennwand im unteren oder rückwärtigen Bereich, Glas zur Fläche hin. Diese Variante ist in der Regel wirtschaftlicher als die Vollverglasung und akustisch günstiger. Die Grundlagen dazu finden Sie auf unserer Seite zu Systemtrennwänden; wie sich Glaswände in ein Zonierungskonzept auf offener Fläche einfügen, behandelt der Ratgeber Trennwände im Großraumbüro.
Stand: 9. August 2026
Kapitel 03
10 mm ESG, profilfrei zwischen Boden- und Deckenschiene gelagert. Stoßfugen unsichtbar mit Polysulfid verklebt. Schalldämmung Rw ca. 32 dB. Klassiker für offene Open-Space- Strukturierung.
Zwei 10-mm-Scheiben mit Luftzwischenraum, optional gefüllt mit Schallschutzfolie. Erreicht Rw 44–47 dB – konferenztauglich, vertrauensraum-tauglich.
Vor der Wand laufende oder einschiebbare Lösungen, mit gedämpften Beschlägen, Bodenführung oder freilaufend. Optional mit Selbsteinzug und elektrischem Antrieb.
PDLC-Folie zwischen zwei Glasscheiben – auf Knopfdruck wechselt das Glas von transparent auf milchig. Ideal für Meetingräume, HR-Räume und Boardrooms.
Kapitel 04
Im Sprachgebrauch werden die drei Begriffe synonym verwendet, im Angebot sind sie es nicht. Ganzglasanlage bezeichnet die rahmenlose Bauform: Die Scheiben stehen ohne vertikale Profile nebeneinander, gehalten von einem Boden- und einem Deckenprofil, die Stoßfugen sind offen oder mit Silikon geschlossen. Glastrennwand ist der Oberbegriff für jede raumteilende Konstruktion mit Glasfüllung, auch mit Rahmen. Glaswand wird meist gleichbedeutend verwendet, beschreibt in Leistungsverzeichnissen aber häufiger die raumhohe, feststehende Ausführung. Wer eine Ganzglasanlage ausschreibt und ein gerahmtes System kalkuliert bekommt, vergleicht zwei verschiedene Bauteile.
Kapitel 05
| Bauform | Kennzeichen | typische Türsituation | wofür geeignet | Schallschutz (bereits publizierte Werte) |
|---|---|---|---|---|
| Ganzglasanlage (rahmenlos) | Scheiben ohne vertikale Profile, Boden- und Deckenprofil | Ganzglas-Drehtür, meist stumpf einschlagend | Repräsentative Bereiche, Empfang, offene Besprechung ohne Vertraulichkeitsanspruch | Rw ≈ 32 dB (10 mm ESG) |
| Einschalige Glaswand im Rahmen | eine Scheibe je Wandebene, Rahmen umlaufend | Drehtür in Zarge | Der Regelfall für Büro- und Besprechungsräume | Rw ≈ 38 dB (12,76 mm VSG mit Schallschutzfolie) |
| Zweischalige Glaswand (Doppelverglasung im System) | zwei getrennte Scheiben mit Zwischenraum in einem Systemrahmen | schallgedämmte Drehtür | Räume mit erhöhtem Vertraulichkeitsanspruch | Rw 44–47 dB |
| Glasschiebe- oder Faltanlage | bewegliche Elemente, laufende Schiene | entfällt – die Anlage ist die Öffnung | Flächen, die zeitweise zusammengelegt werden | kein publizierter Wert |
Kapitel 06
Bei einer Glaswand wird fast immer über das Glas gesprochen – Aufbau, Dicke, Scheibenabstand. In der Praxis entscheiden die vier Anschlüsse: Deckenanschluss, Bodenanschluss, seitlicher Wandanschluss und die Tür. Der häufigste Fall ist der Deckenanschluss: Endet die Wand an einer durchlaufenden abgehängten Decke statt an der Rohdecke, läuft der Schall über den Deckenhohlraum in den Nachbarraum. Die Wand ist dann akustisch kürzer, als sie aussieht – und zwar unabhängig davon, wie gut das Glas ist.
Dasselbe gilt für einen durchlaufenden Doppelboden und für offene Brüstungskanäle. Die Tür ist der zweite Punkt: Sie ist in nahezu jeder Konstruktion das schwächste Element, und eine hervorragende Wand mit einer Standardtür wird von der Tür bestimmt, nicht von der Wand. Praktische Konsequenz für die Ausschreibung: Gefordert werden muss der Wert des eingebauten Systems einschließlich Tür und Anschlüssen, nicht der Laborwert des Glases. Ein Glaswert ohne Angabe zum Deckenanschluss ist keine belastbare Aussage über das, was im Raum ankommt.
Kapitel 07
Kapitel 08
Glasflächen sind die größten unverbauten Markenflächen im Büro. Wir folieren Logos, Streifenraster, Mustermotive oder ganze Wandgrafiken – ablösbar oder dauerhaft.
Sicherheitsmarkierungen nach ASR A1.6 (zwei Streifen in 0,8–1,1 m und 1,4–1,6 m Höhe) integrieren wir dezent in das Designkonzept – als unauffälliger Punktraster, mattierter Streifen oder Markenmotiv.
Rahmen optional in Schwarz pulverbeschichtet (Industrial-Look), Aluminium natur, RAL-Ton nach Wahl oder rahmenlos.
Kapitel 09
Anders als oft angenommen sind moderne Glaswände nicht akustisch unterlegen. Mit richtiger Konfiguration erreichen sie Werte, die in der Praxis kaum von massiven Wänden unterscheidbar sind:
Türanschlüsse und Bodenprofile sind dabei der kritischste Punkt – wir liefern absenkbare Bodendichtungen, Magnetfalzdichtungen und werkseitig schallabgedichtete Profile.
Kapitel 10
Bei absturzsichernden Verglasungen (z. B. an Brüstungen) liefern wir grundsätzlich VSG – mit Resttragfähigkeitsnachweis nach DIN 18008.
Kapitel 11
Alle Preise inkl. Lieferung, Montage und Schutzfolien-Entfernung nach Bauende.
Branchenübergreifend bewährt – jede Konfiguration auf den jeweiligen Einsatz ausgelegt.
Preise pro m² für Einfach-, Doppel- und Rahmenglas – transparent aufgeschlüsselt.
Damit hinter Glas auch akustisch Ruhe einkehrt – 4 Wirkebenen im Vergleich.
Modulare Wandsysteme – ideale Ergänzung zu Ganzglas-Elementen.
Pods, Absorber und Raumakustik nach DIN 18041.
Konferenztisch, Stühle und Stauraum aus einer Hand.
Ganzglaswände beginnen bei ca. 350 € pro m² inkl. ESG-Sicherheitsglas, Profilen und Montage. Schallschutzverglasungen oder doppelschalige Systeme liegen entsprechend höher. Wir kalkulieren transparent nach Aufmaß und liefern ein Festpreisangebot innerhalb 48 Stunden.
Standardmäßig 10 mm Einscheibensicherheitsglas (ESG) nach DIN EN 12150. Für höhere Schallschutzanforderungen 2× Verbundsicherheitsglas (VSG) mit Schallschutzfolie. Optional schaltbares Privacy-Glas (PDLC-Folie) für Meetingräume.
Ja. Unsere Ganzglas-Systeme kommen ohne sichtbare Vertikalprofile aus – nur ein schmales Bodenprofil und eine Deckenführung bleiben sichtbar. So entsteht maximale Transparenz und ein offenes Raumgefühl.
Wir setzen auf gedämpfte Soft-Close-Beschläge führender Hersteller (Dorma, Geze, MWE). Die Türen schließen flüsterleise, sind barrierefrei nach DIN 18040 und langlebig auch im Hochfrequenzbetrieb.
Eine 10-mm-ESG-Wand erreicht ca. Rw 32 dB. Mit Verbundglas und Schallschutzfolie sind 38 dB möglich, mit doppelschaliger Verglasung bis Rw 47 dB – ausreichend für Boardrooms und Vertrauensräume.
Ja. Großflächige Glaswände in Verkehrswegen brauchen Markierungen in 0,80–1,10 m und 1,40–1,60 m Höhe. Wir liefern dezente Streifen, Punkte oder maßgeschneiderte Logo-Folien.
Für Besprechungsräume an der Fassade genügt meist eine Einscheiben-Ganzglaswand; im Kern der Fläche und überall dort, wo vertraulich gesprochen wird, ist die doppelschalige Ausführung die richtige Wahl. Für Flächen, die sich verändern sollen, sind Glasschiebetür-Anlagen die flexibelste Lösung. Entscheidend sind Vertraulichkeitsbedarf, Veränderungshäufigkeit und der gewünschte Lichtdurchlass.
Nicht zwangsläufig. Doppelschalige Glaswände erreichen je nach Aufbau Schalldämm-Maße bis Rw 47 dB und liegen damit im Bereich geschlossener Systemtrennwände. Kritisch sind nicht die Scheiben, sondern Türen, Anschlüsse und harte Oberflächen im Raum – Glas reflektiert Schall, weshalb vollverglaste Räume zusätzliche absorbierende Flächen an Decke oder Rückwand brauchen.
Ganzglasanlage bezeichnet die rahmenlose Bauform: Die Scheiben stehen ohne vertikale Profile nebeneinander und werden nur von einem Boden- und einem Deckenprofil gehalten. Glastrennwand ist der Oberbegriff für jede raumteilende Konstruktion mit Glasfüllung, auch mit Rahmen. Glaswand wird meist gleichbedeutend verwendet, beschreibt in Leistungsverzeichnissen aber häufiger die raumhohe, feststehende Ausführung. Wer eine Ganzglasanlage ausschreibt und ein gerahmtes System kalkuliert bekommt, vergleicht zwei verschiedene Bauteile.
Weil über das Ergebnis meist nicht das Glas entscheidet, sondern die vier Anschlüsse: Deckenanschluss, Bodenanschluss, seitlicher Wandanschluss und Tür. Endet die Wand an einer durchlaufenden abgehängten Decke statt an der Rohdecke, läuft der Schall über den Deckenhohlraum in den Nachbarraum; dasselbe gilt für einen durchlaufenden Doppelboden und offene Brüstungskanäle. Die Tür ist in nahezu jeder Konstruktion das schwächste Element und bestimmt das Ergebnis. Der Laborwert des Glases gilt für das Bauteil, nicht für den Raum – gefordert werden muss der Wert des eingebauten Systems einschließlich Tür und Anschlüssen.
Der Regelfall ist die einschalige, gerahmte Ausführung. Sobald vertraulich gesprochen wird, ist die zweischalige Ausführung die richtige Wahl, weil zwei getrennte Scheiben mit Zwischenraum deutlich mehr leisten als eine Scheibe. Eine Ganzglasanlage passt dort, wo Repräsentation vor Vertraulichkeit steht – etwa im Empfangsbereich oder bei offenen Besprechungsplätzen. Entscheidend bleibt in allen drei Fällen die Tür, weil sie das schwächste Element der Raumhülle ist.