01
Office-Pods
Schallisolierte Raum-in-Raum-Lösungen für 1–6 Personen, aufgestellt in 1–2 Stunden.
Akustiklösungen Büro – darunter fallen Deckenabsorber, Sichtbarrieren, Trennwände und geschlossene Kabinen. Welche davon wirkt, hängt nicht vom Produkt ab, sondern davon, ob das Problem im Nachhall, in der Sprachausbreitung über die Fläche oder in einzelnen lauten Quellen liegt. Diese Seite ordnet die Maßnahmen nach Wirkung, nennt die Kennwerte und die Richtpreise.
Investition: ab 980 € Messung – Festpreis nach Aufmaß.

01
Schallisolierte Raum-in-Raum-Lösungen für 1–6 Personen, aufgestellt in 1–2 Stunden.
02
PET-Filz, Wollfilz oder Holzwolle – als Designelement integriert.
03
Vor- und Nachher-Protokoll nach DIN 18041, inkl. Frequenzgang.
04
Akustikpaneele für Bench-Arbeitsplätze.
05
Einzelkabinen für ungestörte Telefonate und Videocalls.
06
Alle Materialien geprüft und OEKO-TEX 100 zertifiziert.
Kapitel 01
Lärm im Büro ist messbar teurer als die meisten Möbelinvestitionen. Studien des Fraunhofer IAO zeigen Produktivitätsverluste von 15 bis 25 % durch schlechte Raumakustik – pro Mitarbeitenden und Jahr. Gleichzeitig steigt der Krankenstand, weil Stresslevel und Cortisolwerte unter Dauerschalleinwirkung deutlich nach oben gehen.
Akustik ist deshalb keine Designfrage, sondern eine harte betriebswirtschaftliche Kennzahl. Ein gut behandelter Open Space amortisiert sich häufig innerhalb von 6 bis 12 Monaten – allein über die wiedergewonnene Arbeitszeit.
Kapitel 02
Komplett verglaste, schallisolierte Kabinen. Solo-Pod (1 Person), Meeting-Pod (4 Personen), Konferenz-Pod (6 Personen). Inkl. Lüftung, LED, Steckdosen, HDMI. Werte: Schalldämmung Dn,e,w ≈ 30 dB, Aufstellung in 1 bis 2 Stunden.
Freihängende Baffeln oder Segel aus PET-Filz, Glaswolle oder Holzwolle – als Designelement integriert. Reduziert die Nachhallzeit ohne Bodenfläche zu verbrauchen.
Bedruckbare Akustikbilder, magnetische Pinnwände oder verkleidete Großflächen. Optisch unauffällig, akustisch wirksam ab αw 0,80.
Akustikpaneele direkt an Bench-Arbeitsplätzen – reduziert die Sichtverbindung und dämpft die Sprachverständlichkeit zwischen Nachbarn.
Einzelkabinen ausschließlich für Telefonate – kleiner und günstiger als Solo-Pods, ideal für Sales- und Service-Teams.
Kapitel 03
Akustiklösungen im Büro scheitern selten am Produkt und häufig an der Reihenfolge. Wer zuerst Absorber kauft und danach fragt, welches Problem sie lösen sollen, investiert oft an der falschen Stelle. Sinnvoll ist die umgekehrte Reihenfolge: erst bestimmen, ob es um zu lange Nachhallzeit, um zu hohe Sprachverständlichkeit über die Fläche oder um einzelne laute Quellen geht – denn diese drei Probleme brauchen unterschiedliche Antworten.
| Problem im Alltag | Wirksame Maßnahme | Wirkung | Aufwand |
|---|---|---|---|
| Halliger Raum, Stimmen „stehen“ im Raum | Deckenabsorber, Deckensegel | hoch | mittel, Montage an der Decke |
| Gespräche vom Nachbarplatz stören | Stell- und Tischtrennwände, absorbierende Rückwände | mittel | gering, ohne Eingriff in die Fläche |
| Telefonate und Videocalls stören die Fläche | Akustikkabine oder Raum-in-Raum-Einheit | sehr hoch | mittel, aufstellbar ohne Baumaßnahme |
| Vertrauliche Gespräche nach außen hörbar | Raumhohe Systemtrennwand mit dichtem Anschluss | sehr hoch | hoch, bauliche Maßnahme |
In fast allen Fällen ist die Decke die wirksamste Einzelfläche, weil sie im Büro die größte zusammenhängende Reflexionsfläche darstellt und selten möbliert ist. Erst wenn dort absorbierende Flächen vorhanden sind, lohnen sich Maßnahmen an Wänden und Arbeitsplätzen – andernfalls arbeitet man gegen den Raum. Details dazu in unserem Ratgeber zu Akustikdecken im Büro.
Für die Bewertung und Planung sind in Deutschland die DIN 18041 für die Hörsamkeit in Räumen und die VDI 2569 für Schallschutz und akustische Gestaltung im Büro die einschlägigen Grundlagen. Beide sind Planungsrichtlinien für Fachplaner und ersetzen keine Messung im gebauten Zustand. Wenn Sie eine bestehende Fläche verbessern wollen, ist eine Bestandsmessung vor der Maßnahme die günstigste Investition des gesamten Projekts – sie verhindert, dass Budget in Maßnahmen fließt, die das eigentliche Problem nicht adressieren.
Auf offenen Flächen mit vielen Arbeitsplätzen greift keine Einzelmaßnahme allein. Dort ist die Akustik Teil des Zonierungskonzepts: laute und leise Tätigkeiten werden räumlich getrennt, Rückzugsorte für Telefonate geschaffen und die verbleibende Fläche absorbierend ausgestattet. Wie das im Zusammenspiel mit Systemtrennwänden geplant wird, zeigt der Ratgeber Trennwände im Großraumbüro; die Kostenseite finden Sie unter Akustikkabinen Preise.
Stand: 30. August 2026
Kapitel 04
Akustik ohne Messung ist Glaubenssache – wir arbeiten mit Zahlen. Unser Vorgehen:
Kapitel 05
Zielwerte für ein klassisches Open-Space-Büro: T30 ≤ 0,5 s, STI ≥ 0,6, Geräuschpegel bei normaler Tätigkeit ≤ 55 dB(A).
Kapitel 06
Für die Akustik in Büros greifen drei Regelwerke ineinander, und sie beantworten unterschiedliche Fragen. Die Arbeitsstättenregel ASR A3.7 „Lärm" ist die arbeitsschutzrechtliche Ebene: Sie benennt maximal zulässige Beurteilungspegel für Tätigkeitskategorien und stellt raumakustische Anforderungen, zu denen auch die Nachhallzeit gehört. Die VDI 2569 ist die planerische Ebene für Büroräume: Sie führt Raumklassen ein und beschreibt, mit welchen Kennwerten ein Büro zu bewerten ist – für Einzel- und kleine Mehrpersonenbüros über Nachhallzeit und Geräuschpegel, für große Mehrpersonenbüros über die räumliche Abklingrate und den Sprachpegel in vier Metern Entfernung, jeweils nach DIN EN ISO 3382-3. Die DIN 18041 beschreibt darüber hinaus die Hörsamkeit in Räumen allgemein. Für die Praxis heißt das: Die ASR sagt, was eingehalten werden muss; die VDI 2569 sagt, woran man es misst.
Die VDI 2569 mit ihren Raumklassen und Kennwerten ist ausführlich auf unserer Seite zur Büroschalldämmung dargestellt.
Quelle: ASR A3.7 „Lärm" (BAuA)
Kapitel 07
Als Richtgröße für ein 200-m²-Open-Space mit 20 Arbeitsplätzen:
Gegenrechnung: 20 Mitarbeitende × 75.000 € Personalkosten × 5 % Produktivitätsgewinn (konservativ) = 75.000 € Mehrwert pro Jahr.
Kapitel 08
Die akustische Zonierung ist der Planungsschritt, der über den Erfolg aller späteren Maßnahmen entscheidet, und sie kostet zunächst nichts außer Sorgfalt im Grundriss. Gemeint ist die bewusste Zuordnung von Tätigkeiten zu Bereichen: konzentriertes Einzelarbeiten, telefonintensive Arbeit, spontane Absprache und vertrauliches Gespräch stellen unterschiedliche Anforderungen an denselben Raum, und sie vertragen sich nicht auf derselben Fläche. Wer die akustische Zonierung überspringt und stattdessen gleichmäßig Absorber über die Decke verteilt, senkt zwar die Nachhallzeit, verändert aber nichts an der Ursache der empfundenen Störung.
In der Praxis hat sich eine Reihenfolge bewährt: zuerst die lauten Tätigkeiten aus der Konzentrationszone herausnehmen, dann Sichtbarrieren und absorbierende Rückwände zwischen die verbleibenden Bereiche stellen, erst danach die Deckenfläche belegen. Der Grund ist physikalisch: Schall breitet sich auf dem direkten Weg zwischen zwei Arbeitsplätzen aus, und dieser Weg wird von einer Decke nicht unterbrochen. Eine Zonierung verkürzt den Ablenkungsabstand, weil sie den direkten Weg verstellt; eine Deckenmaßnahme wirkt auf den Nachhall. Beide Größen sind nötig, aber sie sind nicht austauschbar, und nur eine von beiden lässt sich ohne Montage verändern. Welche Bauformen als Sichtbarriere infrage kommen, zeigt der Ratgeber zu Raumteilern fürs Büro.
Für die Bewertung gilt: Die Zonierung ist erfolgreich, wenn jede Tätigkeit einen Ort hat, der in wenigen Schritten erreichbar ist. Eine Fokuszone am anderen Ende der Etage wird nicht genutzt, und ein Rückzugsort, der dauerhaft belegt ist, wird nach kurzer Zeit nicht mehr angesteuert.
| Tätigkeit | Zone | Wirksame Maßnahme | Kennwert, an dem es hängt |
|---|---|---|---|
| Konzentriertes Einzelarbeiten | Fokuszone | Absorbierende Decke plus raumhohe Sichtbarriere | Ablenkungsabstand |
| Telefonat, Videocall | Geschlossener Rückzugsort | Akustikkabine oder Raum in Raum System | Schalldämmung Dn,e,w |
| Spontane Absprache | Teamzone | Absorbierende Rückwände, Abstand zur Fokuszone | Nachhallzeit T30 |
| Vertrauliches Gespräch | Geschlossener Raum | Systemtrennwand mit dichtem Anschluss | Schalldämmung Rw |
| Pause, informeller Austausch | Begegnungsfläche | Räumlich abgesetzt, laut erlaubt | Abstand |
Kapitel 09
Die Raumakustik in Besprechungsräumen folgt einer anderen Logik als die Akustik der offenen Fläche, und das wird in Projekten regelmäßig übersehen. Auf der Fläche geht es darum, Sprache möglichst schnell abklingen zu lassen, damit sie den Nachbarplatz nicht erreicht. Im Besprechungsraum ist das Gegenteil gefragt: Sprache soll über den Tisch hinweg gut verständlich sein, ohne dass der Raum hallt. Beide Ziele werden über die Nachhallzeit gesteuert, aber mit unterschiedlichen Vorzeichen und unterschiedlichen Absorptionsflächen.
Für Räume, in denen Sprache das maßgebliche Nutzsignal ist, nennt die DIN 18041 die Nutzungsart Kommunikation und leitet die Soll-Nachhallzeit aus dem Raumvolumen ab: Je größer der Raum, desto länger darf sie sein. Ein Besprechungsraum von 60 Kubikmetern liegt damit deutlich unter dem Wert eines Konferenzraums von 300 Kubikmetern. Wer beide mit demselben Absorberpaket ausstattet, überdämpft den kleinen Raum und unterdämpft den großen.
Zwei Punkte kommen in Besprechungsräumen hinzu, die auf der Fläche keine Rolle spielen. Erstens die Videokonferenz: Mikrofone nehmen Reflexionen mit auf, weshalb ein Raum, der im Direktgespräch unauffällig ist, in der Konferenz schlecht klingt. Zweitens die Vertraulichkeit nach außen. Sie ist keine Frage der Raumakustik, sondern der Schalldämmung der umschließenden Bauteile – also der Trennwand, der Tür und des Anschlusses an Decke und Boden. Welche Mindestwerte dabei überhaupt gelten, regelt der Schallschutz nach DIN 4109.
| Raumsituation | Maßgebliche Größe | Wonach sie sich richtet | Womit sie erreicht wird |
|---|---|---|---|
| Offene Bürofläche | Ablenkungsabstand, Nachhallzeit | ASR A3.7, DIN EN ISO 3382-3 | Decke, Sichtbarrieren, Zonierung |
| Besprechungsraum | Nachhallzeit für Kommunikation | DIN 18041, abhängig vom Raumvolumen | Wand- und Deckenabsorber |
| Vertrauliche Besprechung | Schalldämmung Rw des Bauteils | Anforderung des Nutzers | Systemtrennwand, Tür, dichter Anschluss |
| Telefonkabine | Schalldämmung Dn,e,w | Herstellerangabe, geprüft | Geschlossene Kabine |
Kapitel 10
Akustik im Büro wird meist als Produktfrage gestellt und ist eine Reihenfolgefrage. Die drei Bereiche einer typischen Bürofläche – offene Arbeitszone, geschlossener Rückzugsort und Besprechungsraum – hängen akustisch zusammen: Jeder Rückzugsort, der fehlt, verlagert Schall auf die offene Fläche, und jeder Besprechungsraum mit schlechter Tür trägt Sprache in den Flur. Wer nur eine der drei Ebenen behandelt, verschiebt das Problem, statt es zu lösen.
Das lässt sich rechnerisch fassen. Nimmt man an, dass auf einer Fläche mit zwanzig Arbeitsplätzen zur Spitzenzeit vier gleichzeitige Telefonate laufen, dann braucht diese Fläche vier geschlossene Plätze – nicht zwei. Sind nur zwei vorhanden, finden zwei Telefonate weiterhin am Arbeitsplatz statt, und die Investition in die Kabinen wirkt nur zur Hälfte. Diese Erhebung dauert eine Woche und ist verlässlicher als jede Faustzahl je Quadratmeter.
Für die Konzentration auf der verbleibenden Fläche gilt: Der störendste Reiz ist verständliche Sprache, nicht Lautstärke. Ein gleichmäßiger Grundschall aus Lüftung oder Technik stört deutlich weniger als ein einzelnes Gespräch in acht Metern Entfernung. Deshalb bringt es mehr, die wenigen verständlichen Quellen zu entfernen, als den mittleren Pegel der ganzen Fläche zu senken.
Quelle: Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), amtlicher Text
Kapitel 11
Akustiklösungen für das Büro lassen sich nach Wirkung je eingesetztem Euro ordnen, und die Reihenfolge ist über Projekte hinweg erstaunlich stabil. Die Bestandsmessung steht vorn, weil sie die günstigste Maßnahme ist und alle folgenden Entscheidungen absichert. Danach folgen die geschlossenen Rückzugsorte, weil sie die stärkste Einzelstörquelle aus der Fläche nehmen. Erst danach lohnen Decke, Wand und Arbeitsplatz.
Die Tabelle nennt Richtgrößen für eine Fläche von 200 Quadratmetern mit 20 Arbeitsplätzen. Sie ersetzt kein Angebot, macht aber die Größenordnungen vergleichbar und zeigt, wo der Sprung im Budget liegt.
| Maßnahme | Wirkt auf | Aufwand | Richtpreis |
|---|---|---|---|
| Bestandsmessung nach DIN 18041 | Grundlage aller Maßnahmen | gering, ein Termin | ab ca. 980 € |
| Akustische Zonierung im Grundriss | Ablenkungsabstand | gering, Planungsleistung | planungsabhängig |
| Telefonkabine, Solo-Pod | Störquelle Telefonat | aufstellbar, keine Baumaßnahme | ab ca. 6.900 € je Stück |
| Deckenabsorber, 15 % der Fläche | Nachhallzeit T30 | Montage an der Decke | ab ca. 4.800 € |
| Wandabsorber, drei Großflächen | Nachhallzeit, Reflexionen | Montage an der Wand | ab ca. 2.400 € |
| Raumhohe Systemtrennwand | Vertraulichkeit, Rw | bauliche Maßnahme | ab ca. 180 €/m² |
Stand: 30. August 2026
Branchenübergreifend bewährt – jede Konfiguration auf den jeweiligen Einsatz ausgelegt.
Raumklassen, Kennwerte und Maßnahmen nach Kosten und Wirkung sortiert.
Bauformen, Schalldämmung und Preise freistehender Einheiten.
Deckensysteme, Absorptionsflächen und Auslegung nach DIN 18041.
Preise nach Größe und Klassen nach ISO 23351-1.
Akustische Raumtrennung als Ergänzung zu Absorbern und Kabinen.
Beurteilungspegel, Nachhallzeiten und Ablenkungsabstand.
Sechs Typen im Vergleich – Wirkung, Höhen und Kosten.
Deckenabsorber, Wandabsorber, Trennwände und Sichtbarrieren, geschlossene Rückzugsorte wie Telefonkabinen oder ein Raum in Raum System sowie die Messung, die zeigt, welche davon nötig ist. Welche Maßnahme wirkt, hängt davon ab, ob das Problem im Nachhall, in der Sprachausbreitung oder in einzelnen Quellen liegt.
Die bewusste Zuordnung von Tätigkeiten zu Bereichen der Fläche: Konzentration, Absprache, Telefonat und Pause bekommen eigene Zonen. Die akustische Zonierung wirkt auf den Ablenkungsabstand und ist wirksamer als eine gleichmäßige Absorberverteilung, weil sie den direkten Schallweg zwischen Arbeitsplätzen verstellt.
Die DIN 18041 leitet die Soll-Nachhallzeit für die Nutzungsart Kommunikation aus dem Raumvolumen ab: Je größer der Raum, desto länger darf sie sein. Ein kleiner Besprechungsraum braucht deshalb einen anderen Zielwert als ein großer Konferenzraum – dasselbe Absorberpaket passt nicht für beide.
So viele, wie zur Spitzenzeit gleichzeitige Telefonate stattfinden. Diese Zahl lässt sich in einer Woche erheben und ist verlässlicher als jede Faustzahl je Quadratmeter. Sind zu wenige vorhanden, finden Telefonate weiterhin am Arbeitsplatz statt und die Investition wirkt nur anteilig.
Für 200 Quadratmeter mit 20 Arbeitsplätzen liegen die Richtgrößen bei ab ca. 980 Euro für die Bestandsmessung, ab ca. 4.800 Euro für Deckenabsorber, ab ca. 2.400 Euro für Wandabsorber und ab ca. 6.900 Euro je Telefonkabine. Die Reihenfolge Messung, Rückzugsorte, Decke, Fläche ist in der Regel wirtschaftlicher als der umgekehrte Weg.
Ohne Akustikbehandlung liegen offene Büroflächen typischerweise bei Nachhallzeiten von 1,5 Sekunden und mehr. Der störendste Reiz ist dabei nicht die Lautstärke, sondern verständliche Sprache aus der Nachbarschaft – sie bindet Aufmerksamkeit und kostet Konzentration.
Die ASR A3.7 „Lärm" ist die arbeitsschutzrechtliche Ebene und nennt Beurteilungspegel und Nachhallzeiten. Die VDI 2569 ist die planerische Ebene für Büroräume und beschreibt die Bewertung über Raumklassen; sie ist auf der Seite zur Büroschalldämmung ausführlich dargestellt. Die DIN 18041 regelt die Hörsamkeit in Räumen allgemein.
Ja. Alle Akustikmaterialien sind nach OEKO-TEX Standard 100 zertifiziert und in Brandschutzklasse B-s1,d0 geprüft.